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	<title>Widmer-Schlumpf-Blog.ch</title>
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	<description>zur (vorerst) erfolgreichsten Verschwörung seit Brutus.</description>
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		<title>Hildebrand-Affäre: Widmer-Schlumpf stützt öffentlich kriminellen &#8220;Duzkollegen&#8221; Hildebrand, inzwischen schweigt sie</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 23:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hildebrand-Affäre Widmer-Schlumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Widmer-Schlumpf Philipp Hildebrand]]></category>

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		<description><![CDATA[Der unfreiwillig zurückgetretene Nationalbankchef Philipp Hildebrand sorgt weiterhin für rote Köpfe. Die umstrittene Schweizer Finanzministerin Widmer-Schlumpf stellte sich hinter ihren Duzkollegen (Tagi) und hielt in der Arena eine glühende Rede für ihn. Sie wollte, daß er im Amt bleibt. Hingegen forderte sie, daß man gegen den Datendieb und Hinweisgeber Reto T. &#8220;knallhart&#8221; vorgehe. Sonst werde [...]]]></description>
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</script></div><div id="_mcePaste"><strong>Der unfreiwillig zurückgetretene Nationalbankchef Philipp Hildebrand sorgt weiterhin für rote Köpfe. Die umstrittene Schweizer Finanzministerin Widmer-Schlumpf stellte sich hinter ihren Duzkollegen (Tagi) und hielt in der Arena eine glühende Rede für ihn. Sie wollte, daß er im Amt bleibt. Hingegen forderte sie, daß man gegen den Datendieb und Hinweisgeber Reto T. &#8220;knallhart&#8221; vorgehe. Sonst werde man immer wieder mit &#8220;solchen Fällen konfrontiert.&#8221;</strong></div>
<div>Nicht also der kriminelle Nationalbankchef machte Widmer-Schlumpf Sorgen, sondern Menschen, die Straftaten aufdecken. Widmer-Schlumpf ist schließlich bekannt dafür, d<strong><a title="Widmer-Schlumpf Strafanzeige" href="http://polizeibericht.ch/ger_details_29261/Schweiz_Strafanzeige_gegen_Justizminsterin_Eveline_Widmer-Schlumpf_-_Beguenstigung_Amtsanmassung_Amtsmissbrauch_und_Foerderung_der_rechtswidrigen_Ein-_und_Ausre.html">as Schweizer Strafrecht flexibel auszulegen</a></strong>.</div>
<div id="_mcePaste">
<div id="attachment_574" class="wp-caption alignright" style="width: 307px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bildschirmfoto-2012-01-12-um-17.19.38.png"><img class="size-medium wp-image-574" title="Hildebrand-Affäre: Eveline Widmer-Schlumpf gerät nach ihrem glühenden Rede-Einsatz pro Philipp Hildebrand in der Arena nun in Erklärungsnot (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bildschirmfoto-2012-01-12-um-17.19.38-297x300.png" alt="Hildebrand-Affäre: Eveline Widmer-Schlumpf gerät nach ihrem glühenden Rede-Einsatz pro Philipp Hildebrand in der Arena nun in Erklärungsnot (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)" width="297" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Hildebrand-Affäre: Eveline Widmer-Schlumpf gerät nach ihrem glühenden Rede-Einsatz pro Philipp Hildebrand in der Arena nun in Erklärungsnot (Bildschirmfotoausriß: Blick.ch)</p></div>
<p>Doch nur einen Tag, nachdem sich Eveline Widmer-Schlumpf demonstrativ hinter den kriminellen Nationalbankchef stellte, trat dieser zurück. Die Medien lobten zuerst noch einhellig sein &#8220;souveränes Auftreten&#8221;. Bis bekannt wurde, daß Philipp Hildebrand gar nicht freiwillig zurückgetreten war. Der SNB-Bankrat hatte ihm gedroht, wenn er nicht zurücktrete, werde der Bankrat geschlossen seinen Rücktritt einreichen!</p>
</div>
<p>Der linke Tagesanzeiger schreibt dazu (kursiv):<em><strong><br />
Noch am Montagabend, als der Notenbankchef schon zurückgetreten war, erklärte Bundespräsidentin Widmer-Schlumpf den Journalisten mit Nachdruck: «Herr Hildebrand hat das Vertrauen des Bundesrats nach wie vor gehabt.» Dabei war in diesem Moment bekannt, daß neue Dokumente die Zweifel an den Devisengeschäften Philipp Hildebrands nährten.</strong></em></p>
<p><em><strong> </strong></em></p>
<div id="attachment_579" class="wp-caption alignleft" style="width: 284px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-00.26.44.png"><img class="size-medium wp-image-579" title="Selbst nach den Enthüllungen zu den illegalen Transaktionen steht Duz-Kollegin Widmer-Schlupmf zu Philipp Hildebrand: &quot;keine vorwerfbare rechtliche Verfehlung&quot;" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bildschirmfoto-2012-01-13-um-00.26.44-274x300.png" alt="Selbst nach den Enthüllungen zu den illegalen Transaktionen steht Duz-Kollegin Widmer-Schlupmf zu Philipp Hildebrand: &quot;keine vorwerfbare rechtliche Verfehlung&quot;" width="274" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Selbst nach den Enthüllungen zu den illegalen Transaktionen steht Duz-Kollegin Widmer-Schlupmf zu Philipp Hildebrand: &quot;keine vorwerfbare rechtliche Verfehlung&quot; (Bildausriß: 20 Min)</p></div>
<p>Laut mehreren Quellen hatte Widmer-Schlumpf am Wochenende die Bundesratskollegen telefonisch über die aufgetauchte E-Mail und Aktennotiz von Hildebrands Kundenberater informiert. Und wohl auch darüber, daß der Bankrat den Notenbankchef aufgrund der neuen Ausgangslage nicht mehr für tragbar hielt.  &#8230;/&#8230; Doch so oder so kam es in mehreren Departementen schlecht an, daß Widmer-Schlumpf dem zurückgetretenen Hildebrand mit ihrer Aussage vom Montagabend gleichsam die Generalabsolution erteilte.</p>
<p>Und weiter schreibt der Tagi von einem &#8220;<strong>heiklen Arena-Auftritt</strong>&#8221; der Bundesrätin, welche sich sonst als <strong><a title="Schweiz Bankgeheimnis Widmer-Schlumpf" href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/07/09/schweizer-bankgeheimnis-widmer-schlumpf-der-eu-stets-zu-diensten-kauft-ihr-knieschoner-grose-spendenaktion.html/">Bankgeheimnis-Gegenerin</a></strong> einen Namen gemacht hat:</p>
<p><em><strong>Bereits in der TV-«Arena» vom Freitagabend war sie weit gegangen. Die moralische Problematik, daß der Notenbankchef und seine Frau überhaupt Devisengeschäfte tätigen, erwähnte Widmer-Schlumpf nur beiläufig. Stattdessen empörte sie sich darüber, daß ein Bankmitarbeiter die Kontodaten über die Dollarkäufe weitergegeben hatte: Um dieser «verwerflichen Tat» auf den Grund zu gehen, forderte sie «knallharte Untersuchungen». </strong></em></p>
<p><em><strong>Selbst als sie schon die neuen, für Hildebrand ungünstigen Dokumente gelesen hatte, ärgerte sich die Finanzministerin vor allem über die Gegner des Notenbankchefs. </strong></em></p>
<p><em><strong>Am Montag in der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK) beklagte sie sinngemäß, daß die Unschuldsvermutung nichts mehr gelte und neuerdings der Angeklagte die Beweislast trage. Mehrere Kommissionsmitglieder übernahmen die Einschätzung und kritisierten anschliessend in den Medien die «SVP-Kampagne gegen Hildebrand». </strong></em></p>
<p><em><strong>Als sie später die inzwischen im Internet zugängliche neue E-Mail und Aktennotiz lasen, schluckten einige leer. WAK-Präsident Christophe Darbellay sagte daraufhin im Radio, irgendetwas an den Devisenaktionen sei «nicht koscher».</strong></em></p>
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		<title>Die FDP entdeckt neue Liebe (zur Schweiz) und zur Konkordanz, die Linken den Liebesentzug und die Journalisten drehen sich im Wind der neuen Erkenntnisse &#8230;</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/10/17/die-fdp-entdeckt-die-konkordanz-die-linken-den-liebesentzug-und-die-journalisten-drehen-sich-im-wind-der-neuen-erkenntnisse.html/</link>
		<comments>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/10/17/die-fdp-entdeckt-die-konkordanz-die-linken-den-liebesentzug-und-die-journalisten-drehen-sich-im-wind-der-neuen-erkenntnisse.html/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Oct 2011 01:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abwahl Blocher Verschwörung]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Beitrittsgesuch Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[FDP Aus Liebe zur Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[FDP EU-Beitritt Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimplan gegen Blocher]]></category>
		<category><![CDATA[Konkordanz Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Rudolf Kunz FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst spielten das niederträchtige und völlig schamlose Intrigenspiel und die Verschwörung (Geheimplan) zur Abwahl von Blocher keine Rolle, denn es traf ja die &#8220;Richtigen&#8221;. (man stelle sich einmal vor, die SVP hätte ein derartiges Spiel gegen Linke und sog. Mitte gemacht, was es dann im Schweizer Blätterwald  an heller Empörung anstatt an Jubel gerauscht hätte&#8230;) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst spielten das niederträchtige und völlig schamlose Intrigenspiel  und die Verschwörung (Geheimplan) zur Abwahl von Blocher keine Rolle, denn es traf ja die &#8220;Richtigen&#8221;.  (<em>man stelle sich einmal vor, die SVP hätte ein derartiges Spiel gegen Linke und sog. Mitte gemacht, was es dann im Schweizer Blätterwald  an heller Empörung anstatt an Jubel gerauscht hätte&#8230;</em>)</p>
<p>Auch, daß die Konkordanz über Bord geworfen wurde, störte nicht. Es waren ja angeblich die &#8220;Richtigen&#8221; (die SVPler) Opfer der bösartigen Verschwörung.</p>
<div id="attachment_557" class="wp-caption alignright" style="width: 256px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/BDP.jpg"><img class="size-medium wp-image-557" title="Der linksgerichtete Tagi der Tamedia-Presse titelte am 29.10.2011: &quot;Die BDP gewinnt auf Kosten der Falschen&quot;" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/BDP-264x300.jpg" alt="Der linksgerichtete Tagi der Tamedia-Presse titelte am 29.10.2011: &quot;Die BDP gewinnt auf Kosten der Falschen&quot;" width="246" height="279" /></a><p class="wp-caption-text">Der linksgerichtete Tagi der Tamedia-Presse titelte am 29.10.2011: &quot;Die BDP gewinnt auf Kosten der Falschen&quot; (Großansicht Bildschirmausriß: Bild anklicken)</p></div>
<p>Daß Eveline Widmer-Schlumpf noch zu SVP-Zeiten das härteste Asyl-Gesetz  der gesamten Schweiz in Graubünden durchgesetzt hatte, spielte  ebensowenig eine Rolle wie vieles andere.</p>
<p>Widmer-Schlumpf wurde zum neuen Liebling der  Linken, war den Linken plötzlich ursympathisch. Die Frau war in Ordnung, so eine anständige Person! <a title="Abwahl Blocher Dok-Film Zumstein" href="http://www.youtube.com/watch?v=Wvb3xRnPAlw"><strong>Frenetisch jubelten die Linken auf dem Bundesplatz über Widmer-Schlumpf.</strong></a></p>
<p>Wie anders sah etwa die SP das, <a title="SP Simmonetta Sommaruga" href="http://polizeibericht.ch/ger_details_30189/Schweiz_Was_ist_zur_neuen_Vorsteherin_des_Eidg_Justiz-_und_Polizeidepartments_Simonetta_Sommaruga_zu_sagen_-_Von_betrogenen_Betruegern_und_verratenen_Verraetern.html"><strong>als sie selbst von Widmer-Schlumpfs &#8220;Anständigkeit&#8221; betroffen war</strong></a>.   Dachte Parteichef Levrat wirklich, eine Person wie Widmer-Schlumpf sei verläßlich  und habe so etwas wie Charakter oder <strong>Anständigkeit</strong>, nur weil sie dieses Lieblingswort ständig in den Mund nimmt? Zitat des  SP-Parteichefs: &#8220;<a title="Levrat Widmer-Schlumpf" href="../2010/10/07/levrat-die-wut-in-der-sp-auf-widmer-schlumpf-ist-gros.html/"><strong>Die Wut auf Widmer-Schlumpf ist groß</strong></a>.&#8221;</p>
<p>Und seit die Journalisten, <a title="Tamedia" href="http://schweizblog.ch/?p=3351"><strong>etwa von Tamedia</strong></a>, bemerkt haben, daß die  heißumjubelte &#8220;Blocher-Töterin&#8221; gar nicht so sehr der SVP schadet,  sondern die von Widmer-Schlumpf gegründete BDP, die einzig und allein zum Zweck ihres eigenen Machterhalts gegründet wurde, nur von Leuten gewählt wird,  die ohnedies gar nicht SVP wählen würden, hat sich die  Berichterstattung geändert. (siehe nebenstehendes Bildschirmfoto)</p>
<p>Gemäß dem Motto &#8220;Ich liebe den Verrat, aber hasse den Verräter.&#8221; (Zitat von Gaius Julius Cäsar, er ja bekanntermaßen später selbst einem Verrat zum Opfer fiel)</p>
<p><strong>Erst Liebling der Linken, doch jetzt geschaßt?</strong></p>
<p>Der linke Tagi merkte es als erstes und stellte entsetzt fest, daß Widmer-Schlumpfs BDP-Partei <strong>auf Kosten &#8220;der Falschen&#8221;</strong> (Wortlaut in dem &#8220;Bericht&#8221; des Tagesanzeigers), gewinnt. Sogleich wurde die Berichterstattung von Pro-Widmer-Schlumpf umgeschwenkt auf hässig. Widmer-Schlumpf muß sich direkt vorgekommen sein, als sei sie wieder in der SVP, als sie der neuen Tamedia-&#8221;Berichterstattung&#8221; über sie gewahr wurde.</p>
<p>Zitat-Beispiel: &#8220;<em><strong>Als Auffangbecken für ausstiegswillige SVP-Politiker gegründet, schadet  die BDP heute vor allem FDP und CVP. Die Kleinpartei dürfte nicht viel  mehr als eine Episode bleiben.</strong></em>&#8221;</p>
<p>Das ist doch wirklich nett geschrieben.</p>
<div id="attachment_558" class="wp-caption alignleft" style="width: 247px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Kunz.jpg"><img class="size-medium wp-image-558" title="FDP-Nationalratskandidat Rudolf Kunz äußert öffentlich, er sei &quot;für die Wiederherstellung der Konkordanz im Bundesrat&quot;" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Kunz-237x300.jpg" alt="FDP-Nationalratskandidat Rudolf Kunz äußert öffentlich, er sei &quot;für die Wiederherstellung der Konkordanz im Bundesrat&quot;" width="237" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">FDP-Nationalratskandidat Rudolf Kunz äußert öffentlich, er sei &quot;für die Wiederherstellung der Konkordanz im Bundesrat&quot;</p></div>
<p>Und die Neue Zürcher Zeitung, bei der man, <a title="Wikimedium" href="http://www.wikimedium.ch/">um  Aktionär zu werden, Mitglied der FDP sein muß oder aber  sich zur  freisinnig-demokratischen Grundhaltung bekennen (und hierbei jedoch nicht  Mitglied einer anderen Partei als der FDP sein darf</a>), hat es  ebenfalls bemerkt und ändert etwa zum gleichen Zeitpunkt plötzlich ihre  positive Berichterstattung über Widmer-Schlumpf.</p>
<p>Siehe z. B. <a title="Widmer-Schlumpf Personal Entlassungen" href="../2010/01/17/nzz-wieder-einer-weg.html/"><strong>diesen Artikel</strong></a>.</p>
<p>Überall liest man jetzt vor den Wahlen, die FDP, die Partei also, welche die Schweiz in die EU führen will, möchte dies gar nicht (<strong>warum dann nicht für einen Rückzug des EU-Beitrittsgesuch gestimmt wurde, bleibt Geheimnis der FDP</strong>) und die FDP liebe die Schweiz. Auf allen FDP-Wahlwerbeplakaten steht plötzlich euphorisch zu lesen &#8220;<strong>Aus Liebe zur Schweiz.</strong>&#8221; Dagegen wirkt ja selbst der SVP-Patriotismus (&#8220;Schweizer Qualität&#8221;) schon schüchtern.</p>
<p>Und damit nicht genug. Die FDP mag plötzlich nicht nur die Schweiz, sondern sogar auch die Konkordanz. Wörtlich äußerte sich der bündner FDP-Nationalratskandidat Rudolf Kunz gegenüber Südostschweiz-Medien am Wahlpodium vom Montag, er sei <strong>für die Wiederherstellung der Konkordanz im Bundesrat </strong>(siehe Bildschirmfotoausriß 2).</p>
<p>Da diese Aussage die Nicht-Wiederwahl der Bündner Bundesrätin Eveline  Widmer-Schlumpf (BDP) impliziert, hat sie hohe Wellen geschlagen, so die Südostschweiz dazu.</p>
<p>Man reibt sich die Augen, wie sich alles ändert, wenn Wahlen vor der Tür stehen&#8230;</p>
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		</item>
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		<title>Pikant: Bundesrat zieht offizielle Medienmitteilung nach kurzer Zeit zurück</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/10/16/pikant-bundesrat-zieht-offizielle-medienmitteilung-nach-kurzer-zeit-zuruck.html/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 01:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medienmitteilung Bundesrat Widmer-Schlumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/?p=550</guid>
		<description><![CDATA[Schweiz-Blog.ch berichtet darüber, daß der Bundesrat eine offizielle Medienmitteilung nach kürzester Zeit zurückgezogen hat. Pikant dabei: Es werden keine Gründe angegeben. Noch pikanter: Schweiz-Blog.ch gelangte dennoch an die ursprüngliche Medienmitteilung veröffentlichte diese. In dieser gibt es unappetitliche Parallelen zwischen der Einleitung (Macbeth) der zurückgezogenen Medienmitteilung und dem Lebenslauf von Widmer-Schlumpf. Zum Blogbeitrag auf Schweizblog.ch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schweiz-Blog.ch berichtet darüber, daß der Bundesrat eine offizielle Medienmitteilung nach kürzester Zeit zurückgezogen hat.</p>
<p>Pikant dabei: Es werden keine Gründe angegeben.</p>
<div id="attachment_551" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Zuviel-Machtdrang-Widmer-Schlumpf-analog-Artikel-weg....jpg"><img class="size-medium wp-image-551" title="Beklemmende Parallelen zum Lebenslauf von Widmer-Schlumpf als Ursache für die plötzliche Löschung einer Medienmitteilung des Bundesrats?" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Zuviel-Machtdrang-Widmer-Schlumpf-analog-Artikel-weg...-300x198.jpg" alt="Beklemmende Parallelen zum Lebenslauf von Widmer-Schlumpf als Ursache für die plötzliche Löschung einer Medienmitteilung des Bundesrats?" width="300" height="198" /></a><p class="wp-caption-text">Beklemmende Parallelen zum Lebenslauf von Widmer-Schlumpf als Ursache für die plötzliche Löschung einer Medienmitteilung des Bundesrats?</p></div>
<p>Noch pikanter: Schweiz-Blog.ch gelangte dennoch an die ursprüngliche Medienmitteilung veröffentlichte diese.</p>
<p>In dieser gibt es unappetitliche Parallelen zwischen der Einleitung (Macbeth) der zurückgezogenen Medienmitteilung und dem Lebenslauf von Widmer-Schlumpf.</p>
<p><strong><a title="Widmer-Schlumpf Medienmitteilung" href="http://schweizblog.ch/?p=3596">Zum Blogbeitrag auf Schweizblog.ch</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schweizer Bankgeheimnis + Widmer-Schlumpf: Der EU stets zu Diensten &#8211; Kauft ihr Knieschoner! &#8211; Große Spendenaktion</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/07/09/schweizer-bankgeheimnis-widmer-schlumpf-der-eu-stets-zu-diensten-kauft-ihr-knieschoner-grose-spendenaktion.html/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 21:55:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bankgeheimnis Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Widmer-Schlumpf Bankgeheimnis]]></category>
		<category><![CDATA[Widmer-Schlumpf EU]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/?p=546</guid>
		<description><![CDATA[Zitat von Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer (kursiv): Eigentlich wird dem chronisch duckmäuserischen Bern vom Tessin eine herbe Lehre erteilt: Italien machte sich Bern gefügig mit der – selbst von der EU als unhaltbar zurückgewiesenen – Drohung, die Schweiz auf eine «schwarze Liste» von Steuerparadiesen zu setzen. Wer so droht, kriegt von Frau Widmer-Schlumpf und ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zitat von Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer (kursiv):</strong></p>
<p><em>Eigentlich  wird dem  chronisch duckmäuserischen Bern vom Tessin eine herbe Lehre  erteilt:  Italien machte sich Bern gefügig mit der – selbst von der EU  als  unhaltbar zurückgewiesenen – Drohung, die <strong>Schweiz auf eine «schwarze  Liste» </strong>von  Steuerparadiesen zu setzen. </em></p>
<p><em>Wer so droht, kriegt von Frau   Widmer-Schlumpf und ihrer Begleitung offensichtlich alles, was er von   ihr begehrt.</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Auch die OECD ist wieder daran, die  Schweiz mit der  Drohung, sie auf eine schwarze Liste zu setzen, zu  erpressen. </em></p>
<p><em>Sie  verlangt nichts weniger als die <strong>vollumfängliche  Liquidierung des Bankgeheimnisses</strong>.  Und Bundesrätin Eveline  Widmer-Schlumpf markiert Bereitschaft, ein  Gesetz, das noch nicht einmal  von den Räten beschlossen worden ist,  bereits wieder zu ändern, auf  daß sie den «Wünschen» der OECD  vollumfänglich entsprechen kann.</em></p>
<p>Seit Hans-Rudolf Merz´Abtritt aus dem Bundesrat ist also nichts besser geworden, im Gegenteil. Seine Nachfolgerin Eveline Widmer-Schlumpf macht sich daran, die von Merz noch hinterlassenen Reste des Schweizer Bankgeheimnisses auch noch zu opfern.</p>
<p>&#8230; / &#8230;.</p>
<p><em><strong>Bern im Kriechgang<br />
</strong>Auch  Bern hat auf die  Tessiner Maßnahme reagiert. Oberschulmeisterin  Eveline Widmer-Schlumpf,  verantwortlich für den Bundeshaushalt, erhebt  ihren Warnfinger: Auch  der Tessin sei an internationale Verträge  gebunden…</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Ganz so, als  stünde Frau  Widmer-Schlumpf im Dienste des notorischen  Vertragsbrechers Italien,  glaubt sie, die Tessiner maßregeln zu  müssen. Diese bleiben freilich  unbeeindruckt. Freuen sich bloß, daß sie unerwartete Unterstützung  erhalten – aus Norditalien! Den dortigen  Gemeinden wird der ihnen aus  dem Tessin eigentlich zustehende Anteil an  der Quellensteuer, den Bellinzona vorschriftsgemäß nach Rom zu  überweisen hat, von der  italienischen Regierung offenbar seit Jahren vorenthalten…</em></p>
<p>Weiterführende Webseite: <a title=\"Bankgeheimnis Schweiz, Steuerstreit EU\" href=\"http://www.Bankgeheimnis-Schweiz.ch\" target=\"_blank\"><strong>Bankgeheimnis-Schweiz.ch</strong></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Widmer-Schlumpf überfordert</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/04/10/widmer-schlumpf-uberfordert.html/</link>
		<comments>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/04/10/widmer-schlumpf-uberfordert.html/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 21:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Widmer-Schlumpf: &#8220;Ich gehe nicht davon aus, daß Sie erwarten, daß ich Ihnen diese Frage beantworte.&#8221; Wieso denn? Mensch, uns alle hätte die Antwort brennend interessiert!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Widmer-Schlumpf: &#8220;Ich gehe nicht davon aus, daß Sie erwarten, daß ich Ihnen diese Frage beantworte.&#8221; </p>
<p>Wieso denn?</p>
<p>Mensch, uns alle hätte die Antwort brennend interessiert!<br />
<iframe title="YouTube video player" width="425" height="349" src="http://www.youtube.com/embed/I8hi3Y-UZfc" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Widmer-Schlumpf will Bankgeheimnis aufweichen&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 11:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Internetzeitung Käsch bzw. &#8220;cash&#8221; berichtet: Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf verlangte am letzten Mittwoch vom Gesamtbundesrat eine Ausweitung der Amtshilfe in Steuerfragen. Gemäß einem der &#8220;Sonntagszeitung&#8221; vorliegenden Papier schlug sie vor, der Bundesrat solle die Anforderungen dahin gehend anpassen, daß neben dem Namen des Steuerpflichtigen und der Bank &#8220;auch andere Mittel zur Identifikation zugelassen werden&#8221; &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internetzeitung Käsch bzw. &#8220;cash&#8221; berichtet:</p>
<p>Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf verlangte am letzten Mittwoch vom Gesamtbundesrat eine Ausweitung der Amtshilfe in Steuerfragen.</p>
<p><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bild-1495.png"><img src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bild-1495.png" alt="Schock: Widmer-Schlumpf will Bankgeheimnis noch weiter aufweichen" title="Bild 1495" width="468" height="454" class="size-full wp-image-532" /></a>Gemäß einem der &#8220;Sonntagszeitung&#8221; vorliegenden Papier schlug sie vor, der Bundesrat solle die Anforderungen dahin gehend anpassen, daß neben dem Namen des Steuerpflichtigen und der Bank &#8220;auch andere Mittel zur Identifikation zugelassen werden&#8221; &#8211; zum Beispiel auch die Kontonummer.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fünf Milliarden besser als erwartet &#8211; Stimmenkauf</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/01/15/funf-milliarden-besser-als-erwartet-stimmenkauf.html/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Jan 2011 04:57:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[von Nationalrat Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit» Frohe Kunde aus Bern: Die Rechnung der Eidgenossenschaft schliesst 2010 rund fünf Milliarden besser ab als budgetiert. Statt zwei Milliarden Defizit dürfen drei Milliarden Überschuss erwartet werden. Ergebnis sehr vorsichtigen Budgetierens vor anderthalb Jahren, als sich die Wirtschaft von den Folgen der Finanzkrise erst allmählich zu erholen begann. Man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Nationalrat Ulrich Schlüer, Chefredaktor «Schweizerzeit»</em></p>
<p><strong>Frohe Kunde aus Bern: Die Rechnung der Eidgenossenschaft schliesst 2010 rund fünf Milliarden besser ab als budgetiert.</strong></p>
<div id="attachment_527" class="wp-caption alignright" style="width: 98px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Ulrich-Schlueer.jpg"><img class="size-full wp-image-527" title="Ulrich Schlueer" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Ulrich-Schlueer.jpg" alt="Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, Mißstände und Unregelmäßigkeiten anzusprechen" width="88" height="124" /></a><p class="wp-caption-text">Nationalrat Dr. Ulrich Schlüer nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, Mißstände und Unregelmäßigkeiten anzusprechen</p></div>
<p>Statt zwei Milliarden Defizit dürfen  drei Milliarden Überschuss erwartet werden. Ergebnis sehr vorsichtigen  Budgetierens vor anderthalb Jahren, als sich die Wirtschaft von den  Folgen der Finanzkrise erst allmählich zu erholen begann. Man mag  Verständnis aufbringen dafür, dass aus jener Lagebeurteilung heraus  damals zurückhaltend budgetiert wurde.</p>
<p><strong>Über hundert Milliarden Schulden<br />
</strong>Der  Bund steht noch immer vor einem Schuldenloch im Umfang von um die 110  Milliarden Franken. Was tut eine haushälterische Finanzministerin, wenn  sie, vor solchem Schuldenberg stehend, unversehens drei Milliarden  Überschuss erwarten darf? Schulden-Abzahlung?<span id="more-526"></span></p>
<p>Oder Steuererleichterungen, weil  Exportwirtschaft und Tourismus von der fortschreitenden  Franken-Aufwertung bedrängt werden und um ihrer internationalen  Konkurrenzfähigkeit willen entlastet werden müssten?</p>
<p>Nein! Auf solche Begehren kommen  höchstens haushälterisch denkende Menschen. Eveline Widmer-Schlumpf hat  im Wahljahr anderes im Sinn – zumal ihr persönlicher Sitz in der  Landesregierung bedenklich wackelt, weil ihre Hausmacht im Parlament  allzu dürftig ist.</p>
<p><strong>Wiedergutmachung<br />
</strong>Kommt  dazu, dass die Finanzministerin, deren Wahl 2007 nur dank der Linke  zustande kam, die Genossen vor wenigen Monaten zutiefst verärgert hat.  Damals, als sie sich ins Finanzministerium drängte und der in  Wirtschaftsfragen kompetenten Simonetta Sommaruga nur das  Justizdepartement übrig liess. Eveline Widmer-Schlumpfs Wählerbasis, die  Linke, hat ihr für diesen Schachzug Rache geschworen.</p>
<p>Sie muss, will Eveline  Widmer-Schlumpf wiedergewählt werden, also die Linke ködern. Dafür  kommen drei Überschuss-Milliarden wie gerufen. Finanzministerin Eveline  Widmer-Schlumpf öffnet also ihr linkes Füllhorn: Schluss mit Sparen bei  Kinderkrippen – von der Linken bekanntlich zur Bundesaufgabe erhoben.  Ein paar hundert Millionen mehr für die Entwicklungshilfe wurden bereits  versprochen – auch der Linken zuliebe. Und ein weiteres Tummelfeld der  Linken, die Bildungsbürokratie, soll mit zusätzlichen Mitteln geschwemmt  werden. Linke Stimmen werden da gekauft. Für Wirtschaftsentlastung und  Schuldenabbau bleibt nichts.</p>
<p><strong>Plan B<br />
</strong>Bezüglich  Posten-Absicherung zirkuliert ein weiteres, sich hartnäckig haltendes  Gerücht – ein «Plan B» für Eveline Widmer-Schlumpf, wenn sie sich im  Bundesrat nicht halten kann.</p>
<p>Allenthalben gehen die Wahl-Auguren  längst davon aus, dass der heutige Chef des Internationalen  Währungsfonds (IWF), Strauss-Kahn, vor allem auf den Sitz des  französischen Staatspräsidenten schielt, wenn er weltweit Milliarden  organisiert, um – vordergründig – Euro-Staaten vor dem Bankrott zu  retten. In Wahrheit geht es ihm nämlich in erster Linie um die Rettung  französischer Banken, die mit 750 Milliarden hängiger Darlehen an die  maroden Staaten am tiefsten im Euro-Schuldensumpf stecken. Gehen diese  Banken pleite, dann ist der Traum von Strauss-Kahn mit dem Elysée im  Zentrum ausgeträumt.</p>
<p>Gelingt ihm aber der Sprung an die  Spitze Frankreichs, dann steht der Schweizer Philipp Hildebrand, der  plakativ eifrig für die Freigabe von Nationalbank-Reserven in einer Höhe  von bis zu dreissig Milliarden Schweizerfranken zur Euro-Rettung  drängt, für den Posten an der Spitze des IWF offenbar bereits in den  Startlöchern.</p>
<p>Damit würde der prestigeträchtige  Platz an der Spitze der Schweizerischen Nationalbank frei. Nicht  unbedingt für einen Nachfolger aus gleichem Haus. Auch eine  Quereinsteigerin wird als Kandidatin gehandelt. Diese musste, um  Kronfavoritin zu werden, lediglich das Departement wechseln. Als  Finanzministerin hat sie Wahlchancen, die Eveline Widmer-Schlumpf als  Justizministerin nie gehabt hätte. Wahlbehörde ist der Bundesrat. Er  würde, wenn Eveline Widmer-Schlumpf die Wiederwahl in die  Landesregierung nicht schafft, ihr den Wechsel an die  Nationalbank-Spitze wohl kaum verwehren.</p>
<p>Alles bloss Spekulation? Nicht  auszuschliessen! Aber plausibel scheinen die Zusammenhänge durchaus.  Sowohl die Verschleuderung von Nationalbank-Reserven als auch die  Verwertung von Überschussmilliarden erinnern an Stimmenkauf.</p>
<p>Solange Bundesräte vom «Berner  Kuchen», nicht vom Volk gewählt werden, sind Manöver, wie sie derzeit  die Gerüchteküche anheizen, nie auszuschliessen.</p>
<p><em>Ulrich Schlüer</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Tagi: &#8220;Widmer-Schlumpfs gewagte Einblicke&#8221;</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2011/01/01/tagi-widmer-schlumpfs-gewagte-einblicke.html/</link>
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		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 05:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschmackliche Entgleisung]]></category>
		<category><![CDATA[modische Entgleisung]]></category>
		<category><![CDATA[Widmer-Schlumpf Bundesratsfoto 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Widmer-Schlumpf Netzstrümpfe]]></category>

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		<description><![CDATA[Seitdem Widmer-Schlumpf es sich mit den Roten und Grünen verdorben hat, ist auch der (linke) Tagi nicht mehr so zimperlich. Zum aktuellen Bundesratsfoto 2011 titelt er: &#8220;Widmer-Schlumpfs gewagte Einblicke.&#8221; Oder hat Tamedia bzw. der Tagi recht und die gewagten sexy Netzstrümpfe von Widmer-Schlumpf sind gar nicht schön oder sogar eine &#8220;modische Entgleisung&#8221;? Bilden Sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seitdem Widmer-Schlumpf <a title="Widmer-Schlumpf, Sommaruga" href="http://www.polizeibericht.ch/ger_details_30189/Schweiz_Was_ist_zur_neuen_Vorsteherin_des_Eidg_Justiz-_und_Polizeidepartments_Simonetta_Sommaruga_zu_sagen_-_Von_betrogenen_Betruegern_und_verratenen_Verraetern.html">es sich mit den Roten und Grünen verdorben hat</a>, ist auch der (linke) Tagi nicht mehr so zimperlich. </strong></p>
<p>Zum aktuellen Bundesratsfoto 2011 titelt er: &#8220;Widmer-Schlumpfs gewagte Einblicke.&#8221;</p>
<div id="attachment_519" class="wp-caption alignright" style="width: 275px"><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bild-1146.png"><img class="size-full wp-image-519" title="Bild 1146" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bild-1146.png" alt="Widmer-Schlumpf zeigt Bein: Bundesratsfoto 2011" width="265" height="603" /></a><p class="wp-caption-text">Widmer-Schlumpf zeigt Bein: Bundesratsfoto 2011</p></div>
<p>Oder hat Tamedia bzw. der Tagi recht und die gewagten sexy Netzstrümpfe von Widmer-Schlumpf sind gar nicht schön oder sogar eine &#8220;modische Entgleisung&#8221;?</p>
<p>Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung anhand des Fotos rechts oder des Gesamtbildes mit einem aufschlußreichen Bericht auf <a title="Bundesratsfoto 2011" href="http://schweizblog.ch/?p=2229"><strong>Schweiz-Blog.ch</strong></a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Calmy-Rey kritisiert Mauscheleien bei der Departmentverteilung</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2010/11/03/calmy-rey-kritisiert-mauscheleien-bei-der-departmentverteilung.html/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Nov 2010 14:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[BDP]]></category>
		<category><![CDATA[Calmy-Rey]]></category>
		<category><![CDATA[Departementsverteilung Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Eveline Widmer-Schlumpf]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Sommaruga]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Verhalten von BDP und Mitteparteien nach der Wahl von Simonetta Sommaruga kritisiert Micheline Calmy-Rey scharf. Bericht auf Calmy-Rey-Blog.ch]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_513" class="wp-caption alignright" style="width: 238px"><strong><strong><a href="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bild-684.png"><img class="size-full wp-image-513 " title="Bild 684" src="http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/wp-content/Bild-684.png" alt="" width="228" height="228" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Bildschirmfoto: Calmy-Rey-Blog.ch - Die EDA-Vorsteherin kritisiert Mauscheleien bei der Departementsverteilung - Mitteparteien und BDP sprächen sich ab und bildeten so defakto eine Minderheitsregierung</p></div>
<p><strong>Das Verhalten von BDP und Mitteparteien nach der Wahl von Simonetta Sommaruga kritisiert Micheline Calmy-Rey scharf.</strong></p>
<p><strong><a title="Calmy-Rey, Eveline Widmer-Schlumpf, Simonetta Sommaruga" href="http://www.calmy-rey-blog.ch/2010/11/03/wieder-riesen-zoff-um-calmy-rey-kommt-es-heute-im-bundesrat-zum-ersten-knatsch-in-der-neu-formierten-landesregierung/">Bericht auf Calmy-Rey-Blog.ch</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Widmer-Schlumpf-Ansprache &#8211; Lesen Sie selbst</title>
		<link>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2010/10/25/widmer-schlumpf-ansprache-lesen-sie-selbst.html/</link>
		<comments>http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/2010/10/25/widmer-schlumpf-ansprache-lesen-sie-selbst.html/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 19:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.widmer-schlumpf-blog.ch/?p=506</guid>
		<description><![CDATA[Widmer-Schlumpf hat eine Rede gehalten. Aus Gründen, die Sie dieser Rede selbst entnehmen können und die wir hier nicht separat ansprechen möchten (Sie erkennen sicher selbst, was gemeint ist&#8230;), wird sie hier im Wortlaut wiedergegeben. &#8220;Ansprache von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf Es gilt das gesprochene Wort. Sehr geehrte Damen und Herren Die Finanzkrise war ein harter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Widmer-Schlumpf hat eine Rede gehalten. Aus Gründen, die Sie dieser Rede selbst entnehmen können und die wir hier nicht separat ansprechen möchten (Sie erkennen sicher selbst, was gemeint ist&#8230;), wird sie hier im Wortlaut wiedergegeben.</h4>
<h4>&#8220;Ansprache von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf</h4>
<div>
<p>Es gilt das gesprochene Wort.</p>
</div>
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<p>Sehr geehrte Damen und Herren</p>
<p>Die Finanzkrise war ein harter Schock. Sie wurde zur Bankenkrise, zur  Wirtschaftskrise, zur Eurokrise. Und zur politischen Krise. Nicht lokal  begrenzt. Sondern weltweit.<span id="more-506"></span></p>
<p>Stützungsprogramme, Konjunkturprogramme, Regulierungsprogramme. Nach  dem Schock kamen also die Therapie-Programme. Die Finanzmärkte sind eine  globale Baustelle.</p>
<p>Meine Damen und Herren – der schweizerische Bankiertag ist stets ein  wichtiger Fix- und Treffpunkt für die Finanzwelt. Gerade wenn nicht  alles rund läuft, ist es besonders wichtig, sich auszutauschen und  nachzudenken.</p>
<p>Ich danke im Namen des Bundesrats herzlich dafür, heute bei Ihnen mitdenken zu dürfen.</p>
</div>
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<p>Sie verzeihen mir, dass ich Sie in veritabler Krisen-Terminologie begrüsst habe.</p>
<p>Schwarz ist eigentlich nicht meine liebste Farbe. Der Finanzplatz  Schweiz ist denn auch nach wie vor potent und kompetent. Die  Wertschöpfung ist nach wie vor imposant, unsere Banken sind weltweit als  top anerkannt.</p>
<p>Der Staatshaushalt ist gesund, die Schulden sind im internationalen  Vergleich tief. Die Schweiz ist immer noch ein Hort der Stabilität, der  wirtschaftlichen Leistung und – dank den Banken – der  Finanz-Dienstleistungen.</p>
<p>Doch ich trage auch keine rosa Brille. Die letzten paar Jahre haben  die Menschen in der Schweiz &#8211; auch den Bundesrat &#8211; erschüttert.</p>
<p>Für viele Menschen geschah Unglaubliches, als mit der UBS eine  Schweizer Grossbank in Schieflage geraten ist. Inzwischen hat die UBS  wieder festen Grund unter sich. Das UBS-Abkommen ist durchs Parlament,  die Bank schreibt Gewinn.</p>
<p>Doch sie ist „too big to fail“.</p>
</div>
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<p>Für viele Menschen geschah Unfassbares, als auch die Konjunktur  radikal eingebrochen ist. Man soll den Tag nie vor dem Abend loben, doch  die Indikatoren zeigen wieder nach oben. Aber die Krisenprävention ist  zu verbessern.</p>
<p>Und für viele Menschen geschah Unerhörtes, als sie einmal mehr die  exzessiven „Boni“ zur Kenntnis nehmen mussten. Das gesunde Mass sollte  wieder gefunden werden.</p>
<p>Es bleibt, mit anderen Worten, auch in der Schweiz einiges zu tun.  Der Bundesrat ist gewillt, auf dieser Baustelle Hand anzulegen.</p>
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<p>Der Bundesrat hat – nach den ersten Sofort-Massnahmen in der Krise –  rasch wieder nach vorne geblickt. Er hat die übergeordneten Pläne für  die Baustelle festgelegt. Nicht alleine, sondern in Zusammenarbeit mit  Nationalbank, Finanzmarktaufsicht FINMA und der Finanzbranche.</p>
<p>Die neue Strategie für den Schweizer Finanzplatz vom Dezember 2009  will den Finanzsektor stärken. Der Fokus liegt auf internationaler  Wettbewerbsfähigkeit, verbessertem Marktzutritt, hoher Stabilität und  Integrität des Finanzplatzes Schweiz.</p>
<p>Der Bundesrat hat auf der Baustelle ein neues Gerüst errichtet: er  hat eine interdepartementale Arbeitsgruppe „Finanzmarktpolitik“ und das  Staatssekretariat für internationale Finanzfragen neu geschaffen.</p>
<p>Und last but not least: der Bundesrat hat mehrere politische Bauplätze eröffnet.</p>
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<div>
<p>Der erste Bauplatz bearbeitet die Problematik des „too big to fail“.  Es darf nicht sein, dass Unternehmen so gross sind, dass deren Kollaps  grosse Teile der Volkswirtschaft mit sich reisst.</p>
<p>Der Bundesrat wollte und will hier keine operative Hektik  veranstalten. Er will Substanz schaffen und dennoch rasch ans Ziel  kommen.</p>
<p>Er hat im November 2009 eine Expertengruppe eingesetzt. Sie hat im  Frühjahr 2010 in einem Zwischenbericht erste Resultate vorgelegt:</p>
<ul>
<li>Erstens: in der Schweiz sind die beiden Grossbanken potentiell „too big to fail“.</li>
<li>Zweitens: mit präventiven Massnahmen ist das Risiko zu senken, dass systemrelevante Banken in eine echte Krise geraten.</li>
<li>Drittens: kommt es doch zu einer Krise, so soll die Bank sich wenn  immer möglich aus eigener Kraft über Wasser halten können. Auch das  sollen Massnahmen unterstützen.</li>
</ul>
<p>Der Bundesrat wollte – gestützt auf diesen Zwischenbericht – in der  Sommersession mit dem Parlament einen ersten gemeinsamen Schritt tun.  Nämlich mit einem sogenannten Planungsbeschluss das weitere Vorgehen in  dieser Sache festlegen.</p>
<p>Doch das Parlament wollte, vor allem wegen des UBS-Abkommens mit den USA, nicht auf diesen Planungsbeschluss eintreten.</p>
<p>Ich zweifle aber keineswegs am Willen des Parlaments, rasch zu  handeln. Verschiedene parlamentarische Vorstösse wollen genau das.</p>
<p>Der Bundesrat verfolgt nach wie vor jene Linie, die er im erwähnten Planungsbeschluss skizziert hat. Nämlich:</p>
<ul>
<li>Eine Änderung des Bankengesetzes im Bereich Eigenmittel, Liquidität  und Risikoverteilung. Ziel: präventiv handeln und Krisen verhindern.</li>
<li>Organisatorische Massnahmen für eine höhere Stabilität des Bankensystems vorbereiten – für den Fall der Krise.</li>
</ul>
<ul>
<li>Bis Ende Jahr sollen konkrete Vorschläge des Bundesrats auf dem  Tisch liegen und zur Vernehmlassung bereit sein. Anfangs 2011 dann die  Botschaft ans Parlament, im Jahr 2011 Diskussion im Parlament,  Inkraftsetzung der Beschlüsse Anfang 2012.</li>
</ul>
<p>Das ist politisches Staccato. Schneller kann man, ohne die Seriosität  zu ritzen und ohne auf Notrecht zurück zu greifen, gar nicht handeln.</p>
<p>Ob wir so zügig vorwärts kommen wie geplant, ist offen. Zumal auch  die internationalen Aktivitäten, vor allem der G-20 und der EU, zu  beachten sind.</p>
<p>Im November am G-20-Treffen wird sich zeigen, wie weit man bereit ist, die Basel III-Vorschläge zu konkretisieren.</p>
<p>Basel III ist ein wichtiger und notwendiger globaler Regulator; wenn  auch bloss ein Minimum-Standard, wie nicht zuletzt auch Mario Draghi,  Chairman of the Financial Stability Board am vergangenen Montag betont  hat.</p>
<p>Basel III löst aber das too big to fail-Problem nicht. Hier sind  schweizerische Vorschriften erforderlich, die auf die spezifischen  Systemrisiken fokussieren. Basel III ist in dem Sinne eine wichtige  Grundlage, auf welcher ein den Risiken angemessenes Regelwerk aufgebaut  werden kann.</p>
<p>Der Bundesrat wartet nun den Bericht der Expertenkommission ab. Wir  werden diesen analysieren und mit den im Planungsbeschluss gesetzten  politischen Leitplanken vergleichen.</p>
<p>Es ist wichtig und auch eine Frage der Glaubwürdigkeit, dass wir in  der Schweiz das tun und umsetzen, was während und unmittelbar nach der  Finanzkrise von weiten Kreisen, auch von der Wirtschaft, als notwendig  erachtet wurde: Dass wir Regeln aufstellen, die eine Wiederholung  dessen, was geschehen ist, weitestgehend zu verhindern vermögen.</p>
<p>Der zweite Bauplatz sind die exzessiven variablen Vergütungen bzw.  „Boni“. Wer die Aufregung darüber als künstlich empfindet, verkennt den  Sinn für das gesunde Mass, den die allermeisten Menschen zum Glück  haben.</p>
<p>Der Bundesrat will – auch im Herbst dieses Jahres – Korrekturmassnahmen vorschlagen. Die Tendenz ist klar, die Form noch offen.<br />
Auf der einen Seite sollen variable Vergütungen gesetzlich beschränkt  werden, wenn eine Bank staatliche Unterstützung erhält. Das ist nicht  Überregulierung. Das ist Respekt gegenüber dem Steuerzahler.</p>
<p>Auf der anderen Seite sollen die „Boni“ steuerlich nicht mehr  beziehungsweise nur noch begrenzt als Aufwand gelten und somit besteuert  werden &#8211; Form noch offen. Das ist keine Schikane. Das ist  Steuergerechtigkeit.</p>
</div>
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<div>
<p>Das Schweizer Bankgeheimnis stellt einen dritten Bauplatz dar. Nur wenige Worte dazu.</p>
<p>Mit der globalen Krise der Finanzplätze und Staatshaushalte ist auch  das Bankgeheimnis unter Druck geraten. Das ist verständlich –  verständlich insofern, als kein Staat auf Dauer akzeptiert, wenn  Einkommen auf illegale Weise am Fiskus vorbei geschleust werden.</p>
<p>Doch das ist noch kein Grund, die Schweiz marktschreierisch an den Pranger zu stellen.</p>
<p>Für den Bundesrat ist klar: wir wollen unser Geld nicht auf Kosten  anderer Staaten verdienen. Wir wollen eine hohe Integrität und  Reputation unseres Finanzplatzes und Staates.</p>
<p>Doch wir wollen auch keinen gläsernen Bankkunden und keinen  automatischen Informationsaustausch. Die Privatsphäre des Bankkunden  zählt in unserem Wertesystem.</p>
<p>Die Schweiz hat deshalb inzwischen über zwei Dutzend  Doppelbesteuerungsabkommen neu ausgehandelt und die Amtshilfe gemäss  Standard der OECD erweitert. Das Parlament hat bis heute 10 dieser  Abkommen genehmigt.</p>
<p>Der Bundesrat ist auch bereit, noch weitere Massnahmen zur  Verbesserung der Steuer-Ehrlichkeit zu prüfen. Dazu zählt z.B. auch eine  Abgeltungssteuer in der Schweiz.</p>
<p>Im Gegenzug erwarten wir einen verbesserten Marktzugang für Finanzdienstleistungen.</p>
<p>Ein Geben und Nehmen also, das in bilateralen Vertragsverhandlungen auszuloten sein wird.</p>
</div>
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<p>Ich komme zum Schluss.</p>
<p>Unser Finanzplatz ist nach wie vor ganz vorne dabei. Das soll in jedem Fall auch so bleiben.</p>
<p>Unser Finanzplatz ist aber eine Baustelle – gerade weil er ganz an der Spitze bleiben soll.</p>
<p>Die Strategie dafür steht, sie ist gut. Strategien muss man aber  konsequent umsetzen. Viele der Probleme und offenen Fragen sind nicht  neu.</p>
<p>Der Bundesrat will nicht Probleme wälzen. Sondern nun Lösungen suchen und finden:</p>
<ul>
<li>Wirkungsvolle Absicherungen finden gegen das Phänomen des „too big to fail“, unter Einbezug internationaler Entwicklungen.</li>
<li>Zurück zu Gerechtigkeit und Anstand finden bei den variablen Vergütungen bzw. „Boni“.</li>
</ul>
<ul>
<li>Mit anderen Staaten Wege zu mehr Steuer-Ehrlichkeit finden und damit  nachhaltiges Potential für grenzüberschreitende Finanz-Dienstleistungen  schaffen.</li>
</ul>
<p>Das alles kann der Bundesrat natürlich nicht alleine tun. Er braucht  dazu das Parlament, und er braucht dazu die Finanzbranche. Sie also. Wir  wollen nichts auf die lange Bank schieben.<br />
Dafür, für dieses Engagement, danke ich Ihnen im Namen des Bundesrats!</p>
</div>
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