NZZ: “Stellen Sie sich einen Sitzungsraum vor, in dem man gerne die Heizung aufdrehen würde. Weil die Kälte, die von der Chefin ausgeht, nicht gering ist.”

Verursacht die symphatische Widmer-Schlumpf übermäßige Heizkosten?
Seit Jahren wird in einschlägig politisch links ausgerichteten Medien süffisant geschrieben, daß Widmer-Schlumpf eine doch ach so symphatische Person sei, die daher im Volk angeblich so beliebt sei.
Nicht nur die – zurückhaltend formuliert – äußerst kaltschnäuzige und unredliche Art, wie sie ihr heutiges Amt ergatterte, sondern auch andere Presse-Meldungen lassen erhebliche Zweifel daran aufkommen, ob es mit der angeblichen großen Wärme und Sympathie, die Eveline Widmer-Schlumpf angeblich ausstrahlen soll, wirklich so weit her ist.
Vergleiche etwa auch einen früheren Artikel über einen Großauftritt Widmer-Schlumpfs in der “BDP-Hochburg Thurgau”.
Auch, was heute in der Neuen Zürcher Zeitung zu erfahren ist, klingt nicht gerade sehr nach symphatisch:
Nicht einmal ein Jahr war Stefan Costa persönlicher Mitarbeiter von Eveline Widmer-Schlumpf, berichtet die NZZ.
Vor wenigen Tagen ging auch er. “Die Liste der Personen, die nur kurze Zeit mit Widmer-Schlumpf zusammenarbeiteten, wird immer länger”, so die Neue Zürcher Zeitung, und weiter: “Persönliche Mitarbeiter, Pressesprecher, Amtsdirektoren – das Personalkarussell im Bundeshaus West dreht sich unablässig.”
Daß sich die Justizministerin von einigen Leuten trennte, die zuvor unter ihrem Vorgänger Christoph Blocher gearbeitet hatten, machte ihr einzig die SVP zum Vorwurf. Nun aber gehen Leute, die sie ausgesucht hat – und in Bundesbern beginnt man auch außerhalb der Volkspartei von charakterlichen Mängeln zu sprechen. Widmer-Schlumpf will sogar Leute feuern, die sie erst kürzlich noch selbst gefördert hat.
“Mehrfach fällt auch das Wort “Mißtrauen”", hat die NZZ recherchiert.
“Wenn unfreundliche Artikel in der Presse erscheinen, müsse sofort ein Sündenbock her, den man einen Kopf kürzer machen könne, zitiert die NZZ eine Quelle, und weiter: “Stellen Sie sich einen Sitzungsraum vor, in dem man gerne die Heizung aufdrehen würde. Weil die Kälte, die von der Chefin ausgeht, nicht gering ist.”
Als die Zahl der Zahl der Asylbwerber stark anstieg, mußte der (über die Parteigrenzen hinweg anerkannte und langjährige (Anm. Widmer-Schlumpf-Blog)) Direktor des Bundesamtes für Migration, Eduard Gnesa, gehen. Mit ihm wollte Widmer-Schlumpf auch Gnesas Stellvertreter Urs Betschart in die Wüste schicken. Ihn hatte die Justizministerin erst ein Jahr zuvor befördert.
Wenn kein Rauswurf geht, wird umgeschichtet
“In der Presse kam dies nicht gut an”, so die NZZ weiter: “Das Ergebnis: Eine Abteilung wird aufgehoben, 200 Mitarbeiter werden auf andere Abteilungen verteilt.”
“Die Abneigung gegen Widmer-Schlumpf ist auf manchen Etagen der Behörde fast so ausgeprägt wie an der Spitze der SVP”, weiß die Tageszeitung weiter zu berichten.
Kontrollwahn und Sturheit
Weiter werden ehemalige Mitarbeiter – von denen es ja inzwischen genügend gibt – mit Vorwürfen zitiert, daß Widmer-Schlumpf unter “übertriebender Sturheit” leide, “die nirgendwohin führe” sowie an einem “Hang, alles kontrollieren zu wollen”.
Daß Widmer-Schlumpf extrem kalt sein kann, hat sie schon bewiesen, als sie Ueli Maurer kurz vor ihrer Sprengkandidatur anlog. Daß sie extrem stur sein kann, hat sie später mehrfach unter Beweis gestellt, z. B. als alle Reintegrationsversuche von Linken in der SVP (Peter Spuhler, Hansjörg Walter usw. usf.) daran scheiterten, daß sie darauf beharrte, sie habe alles richtig gemacht.
Interessant wäre mal eine psychologische Analyse von Widmer-Schlumpf…

Januar, 28th 2010 at 22:42
Sie meinte im Tagi-Magazin, dass sie es “auch allein könne”.
Politik heisst jedoch auch, dass man Kompromisse eingehen muss.
Mit Sturheit und Bockigkeit alleine kommt man da nicht weiter. Auch nicht eine Dame mit einem störrischen Bündnerschädel.
425.000 Franken “Abzocke”: Widmer-Schlumpf...
Januar, 31st 2010 at 21:13
[...] at Widmer-Schlumpf-Blog.ch « NZZ: “Stellen Sie sich einen Sitzungsraum vor, in dem man gerne die Heizung aufdrehen würde. Weil… [...]
Südostschweiz: “Bundesamt für Migration versen...
Februar, 7th 2010 at 23:33
[...] Die wahren Hintergründe der Reorganisation dürften jedoch weniger im Ziel einer Optimierung zu suchen sein, sondern bei Widmer-Schlumpf selbst bzw. in dem liegen, was die NZZ in diesem Bericht enthüllt hatte. [...]
Das Personalkarussell im EDA dreht sich unaufhörlich ...
Mai, 28th 2010 at 21:49
[...] das Personalkarussell im EDA dreht sich – ähnlich wie in Widmer-Schlumpfs EJPD – unaufhörlich [...]
Was ist bloß mit Widmer-Schlumpf los? · Widmer...
Juli, 6th 2010 at 22:58
[...] Blick titelt: “Widmer-Schlumpf ist bei Personalfragen unzimperlich. Doch bei von Daeniken drückt sie ein Auge zu.” und schreibt [...]
Weitere BDP-Persönlichkeit geht: Brigitta Gadient ver...
Oktober, 3rd 2010 at 15:35
[...] beliebte Person beschriebene Eveline Widmer-Schlumpf veranstaltet in ihren Zuständigkeitsbereichen seit Jahren ein sich wild drehendes Personalkarussell und sägt auch Personen, die überparteilich anerkannt und beliebt sind, gerne einmal [...]
Komisch, daß um Widmer-Schlumpf herum soviel Erosion ...
Oktober, 3rd 2010 at 15:47
[...] wohl schwer, eine Partei am Leben zu halten, deren einziges Programm die Postensicherung für eine derart unsympathische und kalte Person wie Widmer-Schlumpf [...]
Widmer-Schlumpf-Blog.ch » Blog Archive » B...
Oktober, 7th 2010 at 07:55
[...] bangen die Chefbeamten um ihren Job” Widmer-Schlumpf ist mittlerweile für ihr eiskaltes Vorgehen [...]
VBS-Kommunikationschefin Colette Adam-Zaugg verläßt ...
Januar, 31st 2011 at 16:11
[...] Das war ein kurzer Auftritt. Beim VBS kommt sowas im Vergleich z. B. von Departementen, die unter Eveline Widmer-Schlumpf stehen, selten vor, trotzdem erstaunt [...]
Ob Widmer-Schlumpf sich auf dieser Zugfahrt die Hände...
Oktober, 14th 2011 at 23:18
[...] Ob der Verfasser der Einleitung wohl Ärger bekommen hat für diese unsensible und unbedachte Einleitung? Immerhin gilt Widmer-Schlumpf bei ihr unpäßlichen Angelegenheiten als nicht gerade zimperlich. [...]